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Donnerstag, 20 Oktober 2016 11:44 geschrieben von Fröcsi

Wie ist denn die Jagd in Ungarn?

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Bevor ich zur Hauptsache komme und wir uns in den Jagderlebnissen endgültig verlieren würden, möchte ich ein paar Worte über Ungarn erzählen, über die Jagd und Jäger, Traditionen und Bräuche. Dieser Blogeintrag soll dir eine schnelle Übersicht verschaffen, durch die du dich nach dem Durchlesen in dieser großartigen Welt der Jagd besser auskennst und dabei Sachen kennenlernst, die du anderswo vielleicht nicht erlebt hast.

Auch wenn du zu den Jagden bereits seit Jahren nach Ungarn kommst, musst du dir eben über diese Dinge im Klaren sein. Trotzdem schadet es nicht, wenn du mitkommst, in den Erinnerungen schwelgst und ein bisschen in diese einzigartige Welt hineinschnüffelst... Und wenn dich die Sehnsucht packt und in dir die Jagdleidenschaft  ausbricht, dann zögere nicht, sondern melde dich beim Herrchen schnell an, damit wir uns noch in der Herbstsaison wiedersehen können.

Da fällt mir gerade ein… der Herbst sieht bei uns ungefähr so aus… damit ich dein Herz ein bisschen zum Rasen bringe.

 

 

Die Jagd ist in Ungarn im Herbst etwas Wunderbares. Die Hitze ist schon weg, morgens und abends ist es ganz frisch, aber tagsüber ist die Luft fantastisch angenehm und die Natur ist so wunderschön, dass man sprachlos wird. Das ist eine meiner Lieblingszeiten, die Zeit für Jagd auf Edel- und Damhirsche und Niederwilde bricht ja an. Los also in die zu dieser Jahreszeit prächtige Natur hinaus, wo diese wunderbaren Dufte strömen,… die ihr Menschen leider nicht allzu sehr riecht.

Da fängt der Tag in aller Frühe an, die Jäger sammeln sich aufgeregt und begrüßen sich laut. Nach einer kurzen Anweisung geht’s dann los… Sogar der Gedanke bringt mich zum Zittern.

Im Grunde genommen erwarten denjenigen, der nach Ungarn zur Jagd kommt, fröhliche und lustige Tage. Trotzdem gibt es Regeln, die von jedem kultivierten Jägern einzuhalten sind, - obwohl es dafür weder Belohnung noch Strafen gibt. Ich weiß, der Ausdruck ist heutzutage nicht mehr allzu modisch, da aber die ungarischen Jäger die Traditionen sehr achten, ist für sie die Jagdethik auch heute sehr wichtig.

Ich fange ganz vorne mit der Einweihung an… Die erste Beute verschafft nämlich nicht nur Freude, anerkennende Worte oder Gratulationen von den Jagdfreunden, sondern ist auch mit einer unangenehmen Zeremonie verbunden: der Hintern wird dem Neuling gründlich verhauen. Etwa so…

 

 

Ich verstehe – ehrlich gesagt – nicht allzu sehr, was dran ist und es ist ein Glück, dass dies die Jagdhunde ausf irgendeinem Grund nicht betrifft.

Wenn du das erste Mal als Jäger nach Ungarn kommst und dir die Lust jetzt ein wenig vergangen ist, dann lass mich dich gleich wieder  aufheitern: nach den ermüdenden Jagden folgt jeweils ein köstlicher Schmaus und wenn das Wetter es zulässt, dann im Freien. Wenn ich nur dran denke, läuft mir bereits das Wasser im Mund zusammen… Pass aber auf, du musst wissen, die ungarischen Gerichte, Wildfleisch, Gewürze und Süßigkeiten sind außerordentlich gefährlich: wenn du die einmal probierst, wirst du für immer abhängig… Ich habe dich gewarnt!

 

 

In Bezug auf die Benutzung der Waffe brauche ich dich wohl nicht einzuweisen, da bin ich sicher. Eine Jagdwaffe ist kein Spielzeug und erfordert neben dem Humor und der Fröhlichkeit auch den nötigen Ernst. Wenn du eine Waffe in die Hand nimmst, ist die Flasche zu vergessen... zumindest bis zum Abendessen! Grundregel: ein Schuss darf nur abgegeben werden, wenn das genehmigte Wild und – ohne Zweifel nicht etwas anderes! – im Fadenkreuz ist.

In Ungarn ist es Brauch, Jagdhorn zu benutzen. Jedes Signal hat seine eigene Bedeutung. Ich konnte bis jetzt nicht genau herausfinden, welches was bedeutet oder wie man sich bei den einzelnen Signalen zu verhalten hat. Auch ich sehe bei solchen Gelegenheiten immer auf das Herrchen und bin sehr in Verlegenheit. Wenn du die Gelegenheit hast, kannst du die Signale lernen… Oder wenn nicht, dann nimm das Handy in die Hand und frag nach… (Die Idee kommt nicht von mir, OK?)

Dieser Blogeintrag wurde ein bisschen lang, obwohl ich noch viel Wissenswertes gar nicht erwähnt habe... Aber das nächste Mal. Folge mir und alles kommt früher oder später zur Sprache. Und vergiss nicht: Übung mach den Meister! Wir erwarten dich also gerne zu unseren Jagden! Schau dir unsere aktuellen Angebote an und zögere keinen Moment. Wir warten auf deine Anfragen.

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Ich bin József Balogh, Inhaber der NATURHUN Kft.

Gemeinsam mit den Mitarbeitern von Naturhun organisiere ich Tag für Tag Jagden und wir sind dabei bestrebt, unseren Kunden unvergessliche Jagderlebnisse zu bieten.

In diesem Blog werde ich über unsere größten Erlebnisse berichten und mit über 20 Jahren Erfahrung Ratschläge und Tipps für die Jagd geben.

Begleiten Sie mich, wenn die Jagd auch Ihre Leidenschaft ist!

 

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